= N O V E M B E R

Der Herbstmonat November kann schon Frost und Schnee bringen. Früher zogen die Wölfe in strengen Novembernächten um einsame Gehöfte, um sich Nahrung zu holen. Daher rührt der Name Wolfsmond für den November. Oft zeigt sich der November sehr gegensätzlich in seiner Witterung. Bäume blühen zum 2. Mal bei Wärme, wenig später erfriert alles, wenn über Nacht Minustemperaturen herrschen. Nebel gehört auch zum November und hat oft seinen Reiz. Überwiegend ist es aber regnerisch und grau in grau. Manche Menschen verkriechen sich, gehen weniger an die Luft und pflegen ihren Novemberblues, den man auch so richtig schön pflegen kann....... Zum Beispiel, indem man mit den Früchten des Herbstes einen tollen Apfel/Kürbis-Blechkuchen backt (siehe Foto, Rezept gerne auf Anfrage):

Bauernregel:

Ist die Martinsgans (11. November) am Brustbein braun,

wird man mehr Schnee als Kälte schau'n;

ist sie aber weiß, so kommt weniger Schnee und Eis.

Novemberfarben mal so,

mal so.......... 

 

Novembergedanken morgens am Fenster

Ich blick hinaus auf Nebelschwaden,

die auf der grauen Wiese stehn

und denke an die Sommergaben, die ich einst hier geseh'n.

Gedanken verlieren sich im Grau,

fröstelnd schließe ich die Scheiben.

Ein letzter Blick auf Wiesentau

und die noch grünen Eiben.

Bald - wenn ich schau'- ist es hier weiß;

der Winter seinen Einzug hält.

Das Jahr entschwindet, ja, ich weiß,

das ist der Lauf der Welt.

(c) by Klecksel

 

 

 

 

 

Jedoch, trotz all der trüben Tage, ist im Garten noch so Einiges zu entdecken.

 

 

 

 

 

 

Das sind meine Gartenblüten am 1. November:

 

Und zum guten Novemberschluss:

Esst Kürbisse - sie sind ein Genuss !

 

 

 

 

 = O K T O B E R

Der Oktober ist der Weinmond, denn es findet die Traubenlese statt.Beim jungen Wein mit Zwiebelkuchen oder bei einem pikanten Kürbissüppchen lässt sich in froher Runde auch ein Regentag genießen.Der Oktober wird auch Kirchweihmonat genannt.

 

 

Klecksels köstliches Kürbissüppchen:

Zutaten: ca. 1 1/2 l Wasser, 2 Hokkaido-Kürbisse, 2 Kartoffeln, 2 Möhren, 1 Birne, 1 Apfel, Saft einer halben Zitrone, 1 Becher süße Sahne, 1 Stich Butter, Ingwer (frisch gerieben oder in Pulverform), (Zitronen-)Pfeffer, Salz, eine Prise Zucker, etwas Tabasco, evtl. ein Glas Riesling Weißwein.

Zubereitung: Heiß abgewaschene Kürbisse (geviertelt und von den Kernen befreit), aber mit Schale (das geht nur bei Hokkaido-Kürbissen), Kartoffeln, Möhren, Obst in Stücke schneiden, ins gesalzene Wasser geben, ca. 12 - 15 Minuten leicht köcheln, mit dem Pürierstab pürieren, Ingwer nach Geschmack, Sahne, Butter, Zitronensaft, Zucker, Pfeffer, Tabasco dazugeben und abschmecken. Nach Belieben Weißwein hinzufügen.

Guten Appetit !!!!

 

  Der Oktober kann aber auch ein herrlicher Ferienmonat sein:

Ein Ausflug per Kutsche in der Lüneburger Heide bei herrlichem Sonnenschein

oooo

 

Bauernregel:

Lacht St. Ursula (21. Oktober) mit Sonnenschein,

wird wenig Schnee vorm Christfest sein.

oooo

 

 

Noch ist alles ziemlich grün um die Krickenbecker Seen herum

 

TROTZDEM:

 

 

Oktober, der fröhliche Wandersmann,

der pinselt Wald, Weide und Hecken an.

oo

 

 

  

 

ooo 

...und zum guten Oktoberschluss:

 Zwiebelkuchen  -  ein Genuss!

 

 

 Die Sommerpause ist zu Ende. Nun geht es weiter, s.o. 

 

 

S O M M E R P A U S E

 

....das ganze vergangene Jahr kannst Du hier sehen und lesen,

wenn Du nach unten scrollst.

 

 

 

         to           M  A  I    

 Kränzchen

In der ersten Nacht des Maien
Lässt's den Hexen keine Ruh.
Sich gesellig zu erfreuen,
Eilen sie dem Brocken zu.

Dorten haben sie ihr Kränzchen.
Man verleumdet, man verführt,
Macht ein lasterhaftes Tänzchen,
Und der Teufel präsidiert.


Wilhelm Busch
 

Andere Namen für den Mai sind auch Walpurgismonat oder Marienmonat.

 

Bauernregel:

Der heilige Mamerz (11.Mai)

hat von Eis ein Herz;

Pankratius (12. Mai) hält den Nacken steif,

sein Harnisch klirrt von Frost und Reif;

Servatius (13. Mai) Mund der Ostwind ist,

hat schon manch Blümlein totgeküsst.

Und zum Schluss fehlt nie

die kalte Sophie (15. Mai).

 

 

Ein kleines Wiesensträußchen von meinem Engelkind 

 

Der Mai ist gekommen

Alle freuen sich auf den Mai ! Draußen grünt und blüht es wieder, und es ist schon etwas wärmer. Der Frühling ist jetzt richtig da! Mehr als genug Grund zum Feiern.

Dabei wird aber oft vergessen, dass der Mai auch noch kalte Tage bringen kann, wie die vielen Regeln über die "Eisheiligen"  Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia bezeugen.

 

 

 

Das Maifest ist schon sehr alt, und es hat sich bis in die heutige Zeit sehr lebendig erhalten. Je nach Region gibt es unterschiedliche Bräuche. Schon am Vorabend des 1. Mai wird der Maibaum geschmückt. Man sitzt zusammen um eine kleine Birke, die oberhalb mit einem runden Reifen mit bunten Bändern geschmückt ist. Größere Maibäume tragen oft auch Symbole von wichtigen Handwerkern (die Brezel als Symbol der Bäcker, die Schere der Schneider, die Äxte der Zimmerleute usw.), die den Maibaum errichten. Manchmal sind es auch Bilder von Tieren, wie Ochs und Esel, Pferd und Schaf, Huhn und Gans oder einfach nur lustige Figuren.

Wenn man den Maibaum aufgestellt hat, wird gefeiert. Und in den Dörfern und Städten findet auch fast immer der "Tanz in den Mai" statt. Bis spät in die Nacht hinein wird dann getanzt und gefeiert.

 

Am 1. Mai gehen viele Arbeiter noch traditionell auf die Maikundgebungen, die von den Gewerkschaften durchgeführt werden. Aber immer weniger Menschen kommen heute zu diesen Treffen. Lieber macht man mit der Familie einen Ausflug oder eine Wanderung. In manchen Gegenden gibt es gemeinsame Umzüge und Ausflüge und auch Maifeste mit Musik. Und wenn man abends noch zusammen ist, gibt es manchmal die leckere Maibowle, ein Getränk aus Wein und Sekt und frischem Waldmeisterkraut. Der Mai ist gekommen!

 

Waldmeister in meinem Garten 

 

 

Mai

Leichte Silberwolken schweben
Durch die erst erwärmten Lüfte,
Mild, von Schimmer sanft umgeben,
Blickt die Sonne durch die Düfte.
Leise wallt und drängt die Welle
Sich am reichen Ufer hin;
Und wie reingewaschen helle,
Schwankend hin und her und hin,
Spiegelt sich das junge Grün.
Still ist Luft und Lüftchen stille;
Was bewegt mir das Gezweige?
Schwüle Liebe dieser Fülle,
Von den Bäumen durchs Gesträuche.
Nun der Blick auf einmal helle,
Sieh! der Bübchen Flatterschar,
Das bewegt und regt so schnelle,
Wie der Morgen sie gebar,
Flügelhaft sich Paar und Paar.
Fangen an, das Dach zu flechten -
Wer bedürfte dieser Hütte? -
Und wie Zimmrer, die gerechten,
Bank und Tischchen in der Mitte!
Und so bin ich noch verwundert,
Sonne sinkt, ich fühl es kaum;
Und nun führen aber hundert
Mir das Liebchen in den Raum,
Tag und Abend, welch ein Traum!

(Goethe)

 

 

Und dies noch für alle Mütter zum 13. Mai , die meine Seite besuchen:

 

 

 

 

 

 

  

 

 

               A P R I L

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Der April wird auch Ostermond, Ostermonat und Keimmonat genannt.

Der Bauer bewertet den häufigen Wechsel von Sonnenschein und Regen positiv, da es für die Saat die optimalen Bedingungen sind.

 

Bauernregel:

April, dein Segen

heißt Sonne und Regen -

nur den Hagel

häng an den Nagel !

 

 

  

O S T E R N

  

Für die Christen ist die Auferstehung Jesu das zentrale Ereignis ihres Glaubens. Der Tod wird nicht als Ende, sondern als Neubeginn eines neuen Lebens gesehen. Damit soll im christlichen Osterfest bekundet werden, dass das Leben über Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht und die Liebe über den Hass siegen wird.  

Im Christentum dauert die Osterzeit 50 Tage bis Pfingsten. Vor dieser Osterzeit liegt die Fastenzeit auch Passionszeit genannt, die 40 Tage andauert und am Aschermittwoch beginnt.

Weitere christliche Feiertage in dieser Zeit sind in der Karwoche mit dem Palmsonntag und dem Gründonnerstag zu finden. Der Karfreitag und der Ostersonntag sind bedeutende Tage im christlichen Feiertagskalender. Der Karsamstag ist der Tag der Trauer und der Osternacht. Der Ostermontag schließt das Osterfest ab. Für die Christen sind Traditionen, wie Ostermesse, Osternacht, Osterwasser, Osterkerze, Osterlamm usw. wichtig, die aber nicht nur christlichen Ursprungs sind. 

Nach dem Kirchenjahr ist in der Osterzeit die Farbe Weiß zu tragen, die die Farbe des Lichtes dokumentiert. Aber auch in der Verbindung der Tauffeier, die in der Osterzeit besondere Bedeutung erlangt hat, werden weiße Kleider der Getauften getragen, um somit die Reinheit zu zeigen. 

Ostern ist aber nicht nur aus dieser christlichen Bedeutung heraus entstanden, sondern hat weitere Traditionen. Die Verbindung zum jüdischen Passahfest, zum Frühlingsfest oder zum Fruchtbarkeitsfest sind ebenfalls historisch zu belegen. 

Die Terminierung von Ostern ist aus zwei Traditionen heraus zu erklären. Die Christen feiern die Auferstehung Jesu nach dem jüdischen Passahfest, denn Jesu ist am dritten Tag nach Passah auferstanden. Das Passahfest findet am 14. Nisan, der ersten Vollmondnacht des ersten Monats des Jahres nach dem babylonischem Mondkalender statt und erinnert an den Auszug Israels aus Ägyptens. Dadurch fällt der Feiertag der Auferstehung auf verschiedene Wochentage.

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In manchen Gegenden in Schweden gehen Frauen, die noch ihren Liebsten erobern möchten, nachts heimlich an eine Quelle oder einem Fluß, um das Osterwasser zu holen. Wenn sie das Holen des Wassers schweigend vollbracht haben und es ihnen dann auch noch gelingt, den schlafenden Geliebten damit zu besprengen, ohne daß er es merkt, steht einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Wege.

In Deutschland besteht der Osterstrauss, den man sich zu Hause aufstellt, ja meistens aus frisch ausgetriebenen oder bluehenden Zweigen. Leider gibt es in Schweden um diese Jahreszeit noch keine ausgetriebenen Zweige. Um aber trotzdem ein bisschen Farbe und Frühlingsgefühle in die Wohnung zu bringen, nimmt man kahle Zweige und befestigt knallbunt eingefärbte Federn daran. Sieht wirklich fröhlich aus, das Ganze! Der deutsche  Brauch, an den Osterstrauss gefärbte Eier zu haengen, ist hier allerdings weitgehend unbekannt.

In Frankreich werden in der Bretagne werden Karfreitag Veilchen ausgesät - die Blumen der Göttin Persephone .

 

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Fünf Männlein sind in den Wald gegangen,

die wollten den Osterhasen fangen.

Das erste war so dick wie ein Fass,

das brummte immer: "Wo ist der Has'?"

Das zweite rief: "Sieh da, sieh da!

Da ist er ja, da ist er ja!"

Das dritte war das allerlängste.

doch leider auch das allerbängste,

das fing gleich an zu weinen:

"Ich sehe keinen, ich sehe keinen!"

Das vierte sagte:" Das ist mir zu dumm,

ich mach nicht mehr mit, ich kehre um!"

Das kleinste aber, das hat's gemacht,

das hat den Hasen nach Hause gebracht!

                               (Volksgut)

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Deutsche Eierei
 

 

 

 

 

 

 

 

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     M Ä R Z      

Weitere Namen für den März sind Fastenmonat und Josephimonat.

Astronomisch gesehen, fallen die ersten zwei Drittel des März noch in den Winter, da die Frühlings-Tagundnachtgleiche auf den 21. März fällt. Meteorologisch betrachtet gehört aber der März schon ganz zum Frühling.

Die volkstümlichen Bezeichnungen des März als Lenzing, Lenzmond oder Frühlingsmonat spiegeln dies wider.

Dennoch bleibt der März der Monat des Jahreszeitenwechsels und hat durchaus noch Winterliches zu bieten.

 

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
"Er kam, er kam ja immer noch",
die Bäume nicken sich's zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei;
es bangt und sorgt: "Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai."

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.

Theodor Fontane (1819-1898)

 
 

 

 

Frühlingsspaziergang am 1.März im Landschaftspark Duisburg Nord

 

Im Landschaftspark Duisburg-Nord verbinden sich Industriekultur, Natur

 

und ein faszinierendes Lichtspektakel.

Was verbirgt sich hinter dem sperrigen Begriff Landschaftspark Duisburg-Nord? Hier präsentiert sich eine riesige, 200 Hektar große Industriebrache, die im Laufe von über zehn Jahren zu einem Multifunktionspark neuen Stils umgestaltet wurde. Im Zentrum steht ein stillgelegtes Hüttenwerk, dessen alte Industrieanlagen heute vielfältig umgenutzt sind: Die ehemaligen Werkshallen sind für Kultur- und Firmenveranstaltungen hergerichtet, in einem alten Gasometer entstand Europas größtes künstliches Tauchsportzentrum, in Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen, in einer ehemaligen Gießhalle wurde ein Hochseilparcours eingerichtet und ein erloschener Hochofen ist zum Aussichtsturm ausgebaut.

Pflanzen im Landschaftspark:

Sehr ansehnlich, diese blinden Passagiere.

 Mit den großen Erzfrachtern aus aller Welt landeten kleine Samenkörner im Eisenhüttenwerk. Längst haben sie Wurzeln geschlagen und treiben bunte Blüten. Frisches Grün macht die Hütte zum Naturpark. Auf der „Reliefharfe“, die als Gleisweg zwischen Erzbunker und Sinteranlage diente, spielt Mutter Natur mit den Farben. Amsel, Drossel, Fink und Star zwitschern dazu. Sie können dabei zuhören: auf dem Spielplatz „Nest und Ei“. Ein paar Schritte weiter lauert die „Wildnis“, ein urwüchsiges Stück Urwald mitten im Großstadtdschungel. Offen für Spaziergänger, geschlossen für jede Art von Hektik.

 

MM im LP = März-Moos im Landschaftspark 


 

März

Es ist ein Schnee gefallen,
denn es ist noch nicht Zeit,
dass von den Blümlein allen,
dass von den Blümlein allen
wir werden hoch erfreut.

Der Sonnenblick betrüget
mit mildem falschen Schein;
die Schwalbe selber lüget,
Die Schwalbe selber lüget.
Warum? Sie kommt allein!

Sollt' ich mich einzeln freuen,
wenn auch der Frühling nah?
Doch kommen wir zu zweien,
doch kommen wir zu zweien.
Gleich ist der Sommer da.
von Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Bauernregel:

Wenn im März noch viel Winde wehn,

wird's im Maien warm und schön.

 

Da sind sie doch,  die Krokusse

und die

  

 
 

     

               

 

 

 

F E B R U A R

                        Karneval                                                                                                            Valentinstag

 

Der Februar wird auch Feber, Narrenmond,

Hornung oder Lichtmessmonat genannt.

 

 

 

 

 

 

 

Aufnahmen vom 07.Februar 2007

 

 

 

 

 

 

 

Bauernregel:

Lichtmess (2. Februar) verlängert den Tag um eine Stunde

für Menschen, wie für Hunde.

Und :

Ist's an Apollina (9. Febr.) feucht,

der Winter sehr spät entfleucht.

 

 

 

Februar

Im Winde wehn die Lindenzweige,
von roten Knospen übersäumt;
Die Wiegen sind's, worin der Frühling
die schlimme Winterzeit verträumt.

O wär im Februar doch auch
wie's andrer Orten ist es Brauch,
bei uns die Narrheit zünftig!

Denn wer, solang das Jahr sich misst,
nicht einmal herzlich närrisch ist,
wie wäre der zu andrer Frist
wohl jemals ganz vernünftig!

(Theodor Storm)

 

 

In Duisburg, Ortsteil Röttgersbach, gibt es sogar ein Karnevalsmuseum.

oooooooooo

 

 

 

Seit wann und wie feiert man Karneval? 

Karneval ist eine alte Tradition schon aus vorchristlicher Zeit. Sie hängt mit den Geistern der Nacht zusammen, die symbolisch mit den Masken dargestellt werden. Das Verkleiden ist eine Art der Bewältigung der negativen Mächte.

Mit dem Ende des Winters sollen diese Geister vertrieben werden. Das "Austreiben des Winters" bedeutet den Sieg des Frühlings. In diesem Zusammenhang sind auch die österreichischen Glöckler, Perchten, Krampusse etc. zu sehen. Karneval in diesem Sinne des "Winteraustreibens" ist insbesondere im allemanischen Karneval, südlich von Stuttgart vertreten. Die Baseler Fasnacht ist der "reinste" Vertreter. Hier präsentiert sich Karneval durch rasselnde Umzüge mit Masken und Fratzen.

Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, dass es einen solchen Karneval auch in Frankreich gibt, wo z.B. ein Geist, ein Drachen oder dergleichen verbrannt werden.

Karneval - die tollen Tage

 Wohl aus römischer Zeit/Sitte kommen die "tollen Tage". An bestimmten Tagen im Jahr wurde gefeiert und das eheliche Treuegelübde konnte nicht geltend gemacht werden. (Vielleicht stammt das auch aus wesentlich früherer Zeit, es ist ein recht simpler Fruchtbarkeitsritus). In diesen Feiern verkleidete man sich, aber mehr im Sinne von "Verstecken - Unkenntlichmachen" als im Sinne von "einen Geist darstellen". Der österreichische Fasching kommt mehr von dieser Seite. Er präsentiert sich insbesondere durch zahlreiche Bälle, die auch der Hoftradition entsprechen. Die Verbreitung ist heute auf der Achse München - Salzburg - Wien zu finden. Hier dominieren die Bälle, mal mit, mal ohne Verkleidung. Eine Bedeutung von Karneval: Carnevalerce, im Italienischen, bedeutet "ungestüm seine Freude ausleben. Die tollen Tage sind aber auch die Zeit des Unsinns, der Narren. Eine Interpretation des Wortes Karneval ist carrus navalis, das Schiff auf dem Karren (die auf dem Land) im Sinne von "verkehrte Welt". Es gibt in einigen Ländern Traditionen, dass an diesem Tag ein Narr ein König ist. In Frankreich ist das die "tirage du roi", das Ziehen des Königs: Derjenige, der in einem Kuchen eine Bohne (frz. fève) findet, ist König.

 

 

 

 

 

  

                 Darf ich mich vorstellen? 

Gestatten, St. Valentin, Heiliger. 

So richtig sicher ist bei mir nur, daß ich im 2. Jahrhundert nach Christus im damaligen römischen Reich lebte. Dafür werden aber um so mehr Legenden über mich erzählt. Vermutlich war ich Bischof von Teri, einer Stadt in Mittelitalien, die damals Interamna hieß. 
Ich soll immer heimlich Liebespaare getraut haben. Denn damals durften viele Menschen nicht so heiraten, wie sie wollten - sei es, dass sie Sklaven oder Soldaten waren, oder, dass die Eltern mit der Wahl nicht einverstanden waren. 

So angesehen und beliebt soll ich gewesen sein, dass mich eines Tages sogar der römische Kaiser kommen ließ, um mit mir zu diskutieren. Was ich ihm zu sagen hatte, schien ihm nicht gerade gefallen zu haben, denn im Anschluss an die Diskussion ließ er mich von seinem Scharfrichter einen Kopf kürzer machen. Die ganze Sache war natürlich ziemlich ärgerlich für mich. Ich hätte wohl besser auf meine Mutter gehört, die einst sagte:

"Valli, sage nicht immer was du denkst, aber wisse immer was du sagst!" 

Das war es dann, zumindest was mein irdisches Leben anging. Vor meinem Tod, so sagt man, konnte ich durch ein Wunder die blinde Tochter meines Gefängniswärters sehend machen. 

Na, offiziell, gelte ich auch noch als Schutzpatron der Bienenzüchter und Helfer gegen Ohnmacht. Meine hauptsächliche Aufgabe ist jedoch Liebespaare zusammen zu bringen. 

Dazu bin ich eigentlich eher zufällig gekommen. Mein Todestag, der 14. Februar, fiel mit einem beliebten römischen Fest zusammen, das Lupercalia hieß. Bei dem durften die ledigen Jungs Lose ziehen, auf dem die Namen der noch ledigen Mädels draufstanden (tja, Gleichberechtigung im heutigen Sinne gab es damals noch nicht). Die so zusammengelosten Pärchen zogen dann zusammen um die Häuser, und bei einigen hat es dann sogar gefunkt. Und dieser Brauch wird, etwas abgewandelt, zu meinen Ehren heute noch gepflegt. 

So populär wie vor 2000 Jahren dieses Lupercaliafest in Rom war, so populär wurde der Valentinstag, insbesondere in England und Amerika. Dort werden bis heute noch manchmal solche Lose gezogen. Meistens macht man es nicht mehr so umständlich und schaltet den Verlosungszufall aus, indem man seinem potentiellen Liebling selbst schreibt - oft anonym. Da die Mitteleuropäer sowieso alles nachmachen, was aus Amerika kommt, wurde der Valentinstag in den letzten Jahren auch hier gefeiert. Auch hier schickt man hauptsächlich seinem/seiner Angebeteten ein paar nette Zeilen oder ein Geschenk.                                                         

Aber gerade heute, in unseren kontaktarmen Zeiten, wäre doch so eine Liebeslotterie, wie im alten Rom nicht schlecht, oder?

 

 

 

 

 J A N U A R

Der Januar wird auch Jänner,

Hartung, Hartmond, Dreikönigsmonat oder Eismond genannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauernregel:

Je frostiger der Januar,

desto freundlicher das ganze Jahr.

(Das gibt uns zu denken bei Temperaturen um 15° Celsius...,

dazu habe ich mir folgende Gedanken gemacht:)

00000000000000000000000

                                                                          JANUAR 2007

 Januar zweitausendundsieben

wo ist jetzt der Schnee geblieben?

Hat der Mensch ihn ganz vertrieben?

oooooooo 

Blüten noch im Garten steh’n,

wird  der Schnee für immer geh’n?

Ließ der Mensch das so gescheh’n?

oooooooo 

Diese Warnung haben wir erhalten,

so woll’n wir weiter unsre Umwelt halten?

Lässt der Mensch jetzt all’s beim Alten?

oooooooo 

Unsre Enkel werden dann einst fragen,

hat die Erde jemals Schnee getragen?

Waren’s die Menschen, die im Traume lagen? 

OOOOOOOOOOOO

Und sie werden schwitzend fluchen,

wo könnten sie nach Kühle suchen?

Wo kann der Mensch Vernunft dann buchen?

ooooooo 

Januar zweitausend.....einhundertundsieben

Wo, damals,  ist der Schnee geblieben?

Der Mensch hat ihn vertrieben.

(c) by Wini

 

           

Ein Lied hinterm Ofen zu singen

von Matthias Claudius

Der Winter ist ein rechter Mann,
kernfest und auf die Dauer;
sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an,
und scheut nicht süß noch sauer.

War je ein Mann gesund wie er?
Er krankt und kränkelt nimmer,
er trotzt der Kälte wie ein Bär
und schläft im kalten Zimmer.

Er zieht sein Hemd im Freien an
und läßt´s vorher nicht wärmen
und spottet über Fluß im Zahn
und Grimmen in Gedärmen.

Aus Blumen und aus Vogelsang
weiß er sich nichts zu machen,
haßt warmen Drang und warmen Klang
und alle warmen Sachen.

Doch wenn die Füchse bellen sehr,
wenn´s Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;

wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich und Zehen krachen:
Das klingt ihm gut, das haßt er nicht,
dann will er tot sich lachen.-

Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus
beim Nordpol an dem Strande;
doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.

Da ist er denn bald dort, bald hier;
gut Regiment zu führen;
und wenn er durchzieht, stehen wir
und sehn ihn an und frieren.

 

 

 

 

  

Anbetung der Könige von Hans Holbein d. Ä., geboren in Augsburg um 1465, gestorben in Isenheim 1528
 

 6. Januar 

Kaspar, Melchior und Balthasar werden diejenigen genannt, die als die Heiligen Drei Könige in die Geschichte eingegangen sind. Nach dem Evangelium des Matthäus kommen zur Geburt Jesu Sterndeuter aus dem Morgenland: "Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten."

Die Bibel erzählt von den Weisen, die, vom Stern geführt, schließlich in Bethlehem im Stall ankommen. Dort fallen sie vor dem Jesuskind nieder, huldigen dem Kind und der Mutter und bringen ihre Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhen. Durch eine himmlische Offenbarung gewarnt, treten sie schließlich einen geheimen Rückweg an, um dem Zorn des Königs Herodes zu entgehen.

Legenden berichten von dem weiteren Leben der Weisen: danach sollen die drei von Apostel Thomas zu Bischöfen geweiht worden sein. Es heißt weiter, dass sie große missionarische Erfolge feiern und kurz nacheinander sterben. Sie sollen in einem gemeinsamen Grab beigesetzt worden sein.

 

NEUJAHR in der Grafschaft Bentheim

 

 Menschen sind wie Uhren


 

 

 

     

 


 

 

 

 

 

 

 
D E Z E M B E R

 

SILVESTER
 
Nun ist es wieder so weit,
wie schnell verrann die Zeit!
Was hatten wir uns alles vorgenommen,
so manches davon ist einfach fort geschwommen………
 
Aber in der Silvesternacht
werden neue Pläne gemacht!
Frohen Mutes feiern wir in den Januar,
begrüßen Korken knallend das neue Jahr……..
 
Unsere Vorsätze, die wir gefasst,
werden uns ganz schnell wieder zur Last!
An diesem Jahresende dann
fangen wir wieder von vorne an……….
 
                                 © by Wini
 
 
 

 Raureif vor Weihnachten

Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
Sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
Da fror er fest in der Winterluft.
Und glänzt heut morgen wie lauter Duft.

Ich gehe still durch des Christkinds Garten,
Im Herzen regt sich ein süss Erwarten.
Ist schon die Erde so reich bedacht,
Was hat es mir da erst mitgebracht!

Anna Ritter 1865-1921


 

DEZEMBERIMPRESSIONEN

 

Der Dezember wird auch Christmond, Julmond oder Wintermonat genannt.

 

Die Adventszeit mit ihren Kerzen und festlichen Liedern soll uns auf das Weihnachtsfest einstimmen.

 

   

 

 

 

 

 

und..........

 

 

 

Die meisten Leute feiern Weihnachten,

weil die meisten Leute Weihnachten feiern.

(Kurt Tucholski)

 

 

 

 

Immer wieder ein beliebtes Ausflugsziel..............

 

 

 

 

  

 

Bauernregel:

Regnet's an St. Nikolaus,

wird der Winter streng und graus.

 

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Vorweihnachtliche Gemütlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

  Die Geschichte vom WEIHNACHTSMANN

Martin Luther schaffte um 1535 die Kinderbescherung durch den Heiligen NIKOLAUS ab, welcher bis dahin Geschenkebringer zu Weihnachten war.

Seitdem erhielten die Kinder ihre Geschenke durch das "Christkind" - Das Christkind eroberte zunächst das evangelische Deutschland, bevor es sich in Bayern und auch im Rheinland ausbreitete.

Der Weihnachtsmann tauchte als Wort das erste mal im 18. Jahrhundert auf. Bis dahin hatte weiterhin das Christkind die Gaben gebracht , so wie es auch heute noch in vielen Regionen üblich ist.

In vielen Orten wurde nach und nach das Christkind durch den Weihnachtsmann ersetzt und der Weihnachtsmann ist weiter auf dem Vormarsch in seiner Verbreitung.

Grossen Anteil an der weiten Verbreitung des Weihnachtsmannes hat Heinrich Hoffmann von Fallersleben der das dazu passende Lied
Morgen kommt der Weihnachtsmann im Jahre 1835 geschrieben hat.

Die typische rote Kleidung mit dem weißen Pelzbesatz bekam der Weihnachtsmann 1932 durch eine große Werbeaktion von Coca Cola.
Seit diesem außerordentlichen Werbefeldzug ist der Weihnachtsmann mit seinem roten Mantel und dem weißen Pelzkragen zum Standard geworden.
 
P.S. Der  abgebildete Weihnachtsmann hat eine Sonnenbrille auf,
weil er sonst hier und jetzt in Deutschland schneeblind
werden würde :-))

 

 

 

   

 
Die Geschichte von der Weihnachtskrippe
 
Nach der Überlieferung stand die erste Weihnachtskrippe 1223 in der Kirche des heiligen Franziskus von Assisi. Die Feier fand in Greccio in einem richtigen Stall mit Ochs und Esel und einer Stroh gefüllten Krippe statt, jedoch ohne Heilige Familie.
Die Historiker vermuten als Ausgangspunkt des Brauches, die in Rom verwahrten Krippenreliquien, vor denen die Päpste früher den nächtlichen Weihnachtsgottesdienst feierten. Inzwischen wird überall auf der Welt, wo Christen leben, die Geburt Jesu mit dem Aufstellen von Krippen gefeiert.
Die größte Zeit der Krippen war das Zeitalter des Barocks. Jesuiten bauten riesige und sehr wertvolle Krippen. Viele Städte folgten dem Beispiel, und bald wollte jede Gemeinde seine eigene Krippe haben. Im 18. Jahrhundert wurde in Österreich, Franken und Schwaben das Aufstellen von Krippen verboten, was jedoch bei der Bevölkerung wenig Wirkung zeigte. Dadurch fanden die Krippen in den Häusern und Bauernstuben einen neuen Platz. Mit der Krippe war auch das Singen von Krippen- und Hirtenliedern (bezeugt seit dem 11./12. Jahrhundert), sowie den Sternsingerliedern verbunden. Durch den Christbaum, der ab dem 19. Jahrhundert. allgemeine Verbreitung fand, verlor die Krippe ihre Mittelpunktsfunktion .
1825 wurden die Krippenverbote jedoch wieder aufgehoben. Das  Krippenschnitzen entwickelte sich zur absoluten Kunstfertigkeit.
Die Weihnachtskrippen sind inzwischen so vielfältig und grenzenlos. Alle Krippenbauer stellen das Geschehen so dar, als läge Bethlehem vor ihrer Haustür. Die Hirten in bayerischen Krippen tragen die üblichen Trachten. In Japan bringen anstelle der Könige Samurais die Geschenke. Bei den Eskimos liegt das Jesuskind auf einem Schlitten, und in Afrika ist das Christkind dementsprechend dunkelhäutig. 

 

 

 

Und zum guten Schluss noch :

 

A Weihnachtsgedicht

When the snow falls wunderbar
and the children happy are,
when the Glatteis on the street,
and we all a Glühwein need,
then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit !
Every Parkhaus ist besetzt,
weil die people fahren jetzt
all to Quelle, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
and the Christmasglocke rings.

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks.
Daddy in the Nebenraum
schmücks a Riesenweihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls,
then he from the Leiter falls….
Finally the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein.
And es sings the family
Schauerlich : ” Oh Christmastree !”

And the jeder in the house
is packing die Geschenke aus.
Mama finds unter the Tanne
eine *Brandnew * Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.

President speaks in Tv,
all around is Harmonie.
Bis mother in the kitchen runs :
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes the Feuerwehr
with Tatü, Tata daher,
and they bring a long, long Schlauch
and a long, long Leiter auch.
and they schrei- ” Wasser marsch !”,
Christmas is now im........

Merry christmas, merry christmas,
hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits.....
 
 

 

 

 

 

 

 

N O V E M B E R

 

 

 

 Andere Namen für den NOVEMBER sind Nebelmond, 

 Totenmonat, Nebelung oder Allerheiligenmonat.

Haben Sie hier eine graue, trübe Seite vermutet?

F A L S C H !

 

Winis

Gesammelte Novemberfrüchtchen

 

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.


Friedrich Hebbel

 

 

 

Herrlicher Novemberurlaub in der Eifel, November 2006

(Deutschland ist soooo schön........)

 

 

  Als es in Deutschland noch Wölfe gab in der freien Natur, zogen sie in sehr strengen, kalten Novembernächten um einsam gelegene Gehöfte herum, um Nahrung zu finden. So erklärt sich der Name Wolfsmond. Der November zeichnet sich durch Gegensätze aus. Mitunter kann es um diese Jahreszeit noch einmal so warm werden, dass die Bäume ein zweites Mal blühen. Dieser November ist das beste Beispiel dafür. Wir hatten noch keinen Frost, und im Garten blüht u.a. sogar noch der Oleander, man glaubt es kaum.

 

 

Bauernregel:

Ist die Martinsgans (11. Nov.) am Brustbein braun,

wird man mehr Schnee und Kälte schau'n;

ist sie aber weiß.

so kommt weniger Schnee und Eis.

 

 

 

 

 

Wie Hamster und Eichhörnchen haben viele Tiere pfiffige Strategien entwickelt, Wintervorräte anzulegen. Winterschläfer, wie Igel oder Fledermaus, bilden ihre Reserven im Körper: Sie fressen sich im Herbst eine Fettschicht an, von der sie im mehrmonatigen Winterschlaf zehren. Um Energie zu sparen, senken die Tiere ihre Körpertemperatur auf rund fünf Grad, fahren Atemfrequenz und Herzschlag runter und verlangsamen so ihren Stoffwechsel. Heimlichtuer, wie Eichelhäher oder Eichhörnchen, verstecken ihre Depots. Da ihr Spürsinn sie jedoch manchmal im Stich lässt, finden sie Nuss, Eichel, Buchecker oder Tannenzapfen oft nicht wieder, und der vergrabene Samen keimt im Frühjahr – natürliche Aufforstung im Wald. Der Feldhamster hat einer übertriebenen Rücklage ihren Namen gegeben. Im Herbst schleppt der Nager in seinen Backentaschen rund 25 Kilo Mais und Getreide in seinen Bau, davon frisst er während des Winters aber höchstens vier Kilo – er hamstert eben.

 

 

Sankt-Martins-Umzug

Besonders die kleinen Kinder freuen sich auf das Fest im Andenken an den heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. In Kindergarten und Schule haben die Kinder Laternen gebastelt, und bei einbrechender Dunkelheit ziehen sie im Schein der Lichter durch die Straßen und singen Lieder. - Nicht so glücklich sind am Martinstag die Gänse - sie brutzeln als Martinsbraten in der Röhre.

 Die Bauern vertrauten den Wetterregeln:

„Bringt St. Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.“

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

O K T O B E R

Der Oktober ist ein bunter Monat, denn er färbt die Blätter ein.

Daher wurde er auch GILBHART - reich an Gelbem - genannt.

 

 

 

 

 

Wir Künstler und Fotografen lieben das Herbstlicht und die reichen Farben dieser Jahreszeit.

 

Aquarell

 

 

 

 

 

Bauernregel:

Fällt im Wald das Laub sehr schnell,

ist der Winter bald zur Stell.

 

 

 

Mein Herbstwald (Aquarell)

 

 

 

 

 

 

 

  

 

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Herbstspaziergang

 

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Mein Gingkobäumchen im Oktobergarten

 

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Oktoberwind........

 

Oktoberwind, Oktoberwind,

alle freu’n sich, wie ein Kind,

lassen ihre Drachen steigen,

bis der Wind verfällt in Schweigen…..

 

Warten auf den nächsten Schub,

da läuft schon ein kleiner Bub,

hält den Drachen fest am Bande,

alle schauen zu am Rande.

 

Und der Drachen tanzt und fliegt,

bis er um die Wolken biegt,

da, ein Schrei, das Seil ist los,

wo ist nun der Drachen bloß ?

 

Fort  geflogen, ganz weit weg,

der Junge wischt die Tränchen weg.

Oktoberwind, Oktoberwind,

nicht alle freu’n sich, wie ein Kind………

                                                             © by Wini

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"Am seidenen Faden...." Foto von einem Waldspaziergang

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S E P T E M B E R

 

 

 

 

 

 

 

Andere Namen für den September sind Herbsting,

Herbstmond oder Engelmonat

 

 

Reiche Ernte aus meinem Garten.

Septembergedicht

 

Der Sommer geht zu Ende,
es ist nur eine Wende.
September, du mit deiner güldenen Sonne,
auch du gibst uns noch diese Wonne.
Ein kleines Sommerahnen ist noch hier,
doch schon bald vermissen wir
die goldene Sonne und die laue Luft,
alles ist schon bald verpufft.
Es kommen Stürme und auch kalte Zeiten,
dann träumen wir von sonngen Weiten,
die unser Auge einst erblickt.
Der Sommer ist dann längst erstickt.....

                                                                            (c) by Wini

 

 

 

 

Der September begann in diesem Jahr so,

wie der August aufgehört hat :

 

 

 

 

 

 

 

 

    Aronstab     

Aronstab aus meinem Garten mit Asparagus

Eine Pflanze mit vielen Gesichtern. Im April blüht sie mit grünweißen Deckblättern, im Laufe des Sommers schmückt sie sich mit roten Früchten und im Herbst erscheinen schließlich die frischgrünen Blätter. Absolut winterhart, aber sehr giftig. In der Allopathie findet der Aronstab Anwendung bei Gastritis und Brustleiden, in der Homöopathie wird eine chinesische Aronstabart unter anderem bei Schnupfen und Heiserkeit eingesetzt.Die Pflanze hieß auch Zehrwurz, Eselsohr, Magenwurz und auch Pfaffenspint.Schon die alten Griechen nannten das Gewächs Aron, woraus der Gattungsname Arum entstanden ist. Die Bezeichnung Aronstab verweist übrigens auf den Blütenkolben. Der Lateinische Gattungsname maculatum bedeutet gefleckt, womit er sich auf die Laubblätter bezieht.

Er nimmt damit Bezug auf das Alte Testament, Zitat (2. Mose 7, 10):

Und Aaron warf  seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er ward zur Schlange.

Die Amsel, noch singt sie hier bei uns......

Bald ist sie fort, und wir müssen so lange auf ihre Rückkehr warten.
 

 

 

 

Bauernregel:

Wie das Wetter an Ägidius (1. September),

so es vier Wochen bleiben muss..........

(O je, das bedeutet 4 Wochen Regen.)

 

 

 

 

 

Dieser wunderschöne Schmetterling landete auf einem Daturablatt.

Wer kann mir sagen, welchen Namen er trägt ???

Das Geheimnis ist gelüftet:

Es handelt sich hier um einen Trauermantel.

Vielen Dank an alle, die mir hierzu geschrieben haben!

 

Vielleicht kommt Ihr auch meinem Foto-Rätsel auf die Spur,

welches auf der Seite "Bizarre Natur" zu finden ist.........?????????????

 

 

 

 

A U G U S T

 

Es regnet, es regnet, die Erde wird nass,

und zwar mehr als 300 % als bei den

bisherigen Messungen seit 50 Jahren.

 

 

 

 

Sooft die Sonne aufersteht
Erneuert sich mein Hoffen
Und bleibet, bis sie untergeht
Wie eine Blume offen;
Dann schlummert es ermattet
Im dunklen Schatten ein,
Doch eilig wacht es wieder auf
Mit ihrem ersten Schein

[Gottfried Keller 1819-1890]

 

Hier ein besonders schönes Exemplar eines

C-Falters

 

 

 

 

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
hell aufgeblüht im Sonnenschein.

Er war ein junger Schmetterling,
der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
und nascht und säuselt da herum.

Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,
das Allerschlimmste kam zuletzt.

Ein alter Esel fraß die ganze
von ihm so heiß geliebte Pflanze.

(Wilhelm Busch)

 

 


 

 

 

   

 Die Sonnenblume

Ihren Namen verdankt sie der griechischen Mythologie:
Ein junges Mädchen, namens Clytia, hatte sich unsterblich in den Sonnengott Helios verliebt, der ihre Liebe leider nicht erwiderte. Ihre Leidenschaft war so groß, dass sie
die ganze Zeit damit verbrachte, nur ihn anzuschauen; letztendlich verwandelte
sie sich in Helianthemum, die Blume, die sich stets der Sonne zuwendet.

 

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  Wie der Juli, - nach Julius benannt -
hat August, was schon früh war bekannt,
einen Tag mehr als dreißig.
Man fühlt sich oft schweißig,
und leicht von der Sonne verbrannt.

Dieser Spruch hätte eigentlich eher zum Juli gepasst,

denn wir hatten über 50 Sonnentage mit fast 40 Grad Celsius

und stöhnten über die Hitze, die fast unerträglich war.

Dann, endlich, kamen Regen und Gewitter.

   

Nach dem Gewitter

 

Der August wird auch Erntemonat, Ährenmonat oder Wallfahrtsmonat genannt.

 

Bauernregel:

Ist's in der ersten Augustwoche heiß,

bleibt der Winter lange weiß.

Dieses Jahr hat's in der ersten Woche nur geregnet.

Fazit: Wir werden keinen langen Winter bekommen (????).

 

Dies ist eine ECHTE Wassernixe !

 

 J U L I

 

 

Bei diesen Juli-Temperaturen wünschten wir uns,

Nixen zu sein.......

 


 

 

 

Bauernregel für Juli

Wie das Wetter an Mariä Heimsuchung (2. Juli),

so wird es 40 Tage sein.

 

 

 

 

 

Im JULI beginnen die sogenannten Hundstage, die bei uns normalerweise die heißesten Tage des Jahres sind.

Am 23. Juli geht der SIRIUS am Nachthimmel auf, der hellste Fixstern im Sternbild Großer Hund.

Die Hundstage dauern bis zum 23. August.

 

 

J U N I

Vollmond scheint ...


Vollmond scheint in mein Fenster,
Der Himmel sternenklar blinkt,
Im blühenden Nachbargarten
Laut eine Nachtigall singt. 
Der weiße Holunder duftet
Schwer in mein Zimmer hinein,
Auf meines Bettes Kissen
Fällt der Mondenschein.

Die Nachtigall singt im Garten,
Hell ist der Mondenschein,
Schwer duftet der Holunder,
Und ich bin so allein. 

-->

(Hermann Löns)

Holunder einmal anders, nämlich gebacken. Hmmmm, einfach köstlich !!!

(Rezept auf Anfrage)

 

 

 

 

 

 

 

Der Name Pfingsten leitet sich von dem griechischen Wort "pentekosté", der Fünfzigste, ab. Er entwickelte sich über den gotischen Ausdruck "paintekuste" und das mittelhochdeutsche Wort "pfingesten" zu der heutigen Bezeichnung. In ihrer ursprünglichen Bedeutung verweist sie auf den zeitlichen Abstand zu Ostern, den Abstand von 50 Tagen. Der eigentliche Festtag wäre demnach der Pfingstmontag. Pfingsten folgt immer auch 10 Tage auf Christi Himmelfahrt. Mit Pfingsten endet die österliche Zeit. Was an Pfingsten jedoch eigentlich gefeiert wird, weiß Umfragen zufolge nur noch eine Minderheit der Deutschen. Vielleicht liegt es neben anderen Ursachen daran, daß der Name über den Anlaß des Festes, nämlich die Aussendung des Heiligen Geistes, nichts aussagt.

 

M A I

 

 

 

 

 

 

Sonne, Sonne, Goldgesicht,
weck uns auf, vergiß uns nicht!
Schon sind Rosenblüten wach,
gelbe Augen hat der Bach.
Will nun in den Garten gehn
und den Sommer kommen sehn.

(Russischer Kinderreim)

 

 

 

 

  

                      

 

           A P R I L   

                           

 

Die Vögel kommen in ganzen Schwärmen,
um dich zu erfreuen.
Das junge Grün sprießt,
und der Wald wächst schön
und steht wie eine Braut da,
um dir Freude zu schenken.

Du bist geschaffen.
Du bist da.
Du bekommst heute
das zum Dasein Nötige.
Du wurdest erschaffen.
Du wurdest Mensch.

Du kannst sehen,
bedenke: Du kannst sehen,
du kannst hören, du kannst
riechen, schmecken, fühlen.

 

(Sören Kierkegaard 1813 - 1855) 
 
 
   
 
 
 
   
 
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken........
 
 
 
So war es dieses Jahr bis Pfingsten :
 
 
Böses Wetter, böses Wetter!
Es entladen sich die Götter.
Reinigen ihr Wolkenhaus,
und die Menschen baden's aus.


Franz Grillparzer (1791 - 1872)
 
von
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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